Inter_View

Worte haben Bedeutung, wenn sie physisch erfahrbar werden. Sie werden durchlebt und erfahren. Bedeutung hat einen Körper. Wenn das, was sie bezeichnen, jedoch unsichtbar ist – wie “Liebe” und “Einsamkeit” – dann werden sie erlitten, tätowiert unter die Haut und sind nur schimmernd sichtbar.

Inter-View ist der Blick dazwischen, das lesen zwischen den Zeilen. In der Recherche über Wort und Bewegung, liegt der Treffpunkt nicht im theatralen Ausdruck, sondern in der Assoziation des Zuschauers.

Die TänzerInnen unterscheidet: ihr Alter, ihre Erfahrungen und ihre Lebenskonzepte. Sie verbindet: ihre Worte, ihre Aufzeichnungen und ihre Tagebucheinträge – über die Liebe. Der Abend ist ein Zusammentreffen zur Hausmusik, zu verstehen als ein Musizieren in der Familie, Zuschauer und Tänzer bilden eine soziale Gemeinschaft. Eine tänzerische und musikalische Betätigung in einem nicht öffentlichen Raum.

Konzept / Regie: André Jolles
Kreation, Tanz und Musik: Lisa Freudenthal
Simon Rummel, André Jolles

Komposition: Simon Rummel
Text-Dramaturgie: Frederike Bohr
Regie u. Choreografische Assistenz: Andrea Bleikamp, Bibiana Jimenez
Lichtdesign:Gregor Weber, André Jolles

P&Ö:Mechtild Tellmann/Kulturmanagement
Fotografie: © MEYER ORIGINALS

gefördert durch: die Stadt Köln,das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des La

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